Samstag, 20. Februar 2016

OpenEVSE DE in 88mm Hutschienengehäuse

Bei den Workshops gibt es regelmäßig die Frage, wie man die Steuerplatine am Besten unterbringt.

Normalerweise kann man die Steuerplatine irgendwo in der Box unterbringen. Das Problem bleibt dann das Display. Um die Wasserdichtigkeit der Box zu gewährleisten wird sie üblicherweise unter das Sichtfenster eingebaut. Zum Beispiel in die mit der Box mitgelieferten Abdeckung. Das Ergebnis sieht allerdings selten richtig gut aus. Es hat zwar den Vorteil, das man den Platz unter dem Display dann z.B. für Verteiler nutzen kann, richtig gut ist das aber nicht.

Eine Alternative möchte ich hier vorstellen. Display und Steuerplatine in ein 88mm Hutschienengehäuse. Mit etwas Fräsarbeit kann man daneben dann auch noch einen Zähler unterbringen.

So sieht es dann fertig aus. Links der Zähler, rechts das Display und darüber die Taste für die Einstellungen. Alles unter der wasserabweisenden Abdeckung.

Wir beginnen mit dem Einbau des Displays in den Deckel des Hutschienengehäuses.

Zunächst benötigen wir einige Teile:






Das Display, eine LCD-Abdeckung (z.B. von Reichelt: LCD2), einen Meßschieber, ein Cuttermesser und einen Stift der auf Kunststoff schreiben kann (z.B. ein CD-Stift), Kunststoffkleber, doppelseitiges Klebeband (z.B. von 3M).

Als erstes wird auf dem Deckel des Hutschienengehäuses von  hinten die Größe des Displays markiert. Einfach am Rahmen an den Ecken mit dem Stift Markierungen anbringen. Die Platine muß so ausgerichtet werden, das sie zusammen mit dem Deckel später in das Hutschienengehäuse passt. Die Platine ist etwa genauso lang wie der Deckel. Bitte beachten: das Display liegt nicht exakt mittig auf der Abdeckung. Auf dem Bild links kann man sehen, das die Platine ein ganz klein wenig breiter als der Deckel ist (die Batterie steht ein klein wenig über).



Dann wird von der Rückseite der LCD-Abdeckung der benötigte Ausschnitt gemessen. Auf der Rückseite befinden sich Stege. Das Außenmaß dieser Stege wird als Ausschnitt benötigt. Links und rechts befinden sich zwei runde Kunststoffnippel, die mit dem Cuttermesser entfernt werden können. Echte Experten lassen die Nippel stehen und setzen passende Bohrungen.



Die Maße werden nun mit dem Stift auf die Rückseite mittig zwischen die Rahmenmarkierungen übertragen. Danach werden auf diesen inneren Markierungen Schnitte mit dem Cuttermesser ausgeführt. Dort hinein wird dann von der Vorderseite der Displayrahmen eingeklebt.


Unbedingt darauf achten, das die Schutzfolien bis zum Schluß auf dem Rahmen bleiben. Klebereste sind sehr schwierig zu entfernen. Anschließend wird sas Display von hinten gegen den Deckel geklebt. Dort vorher die Schutzfolie vom LCD-Rahmen und vom Display entfernen. Das doppelseitige Klebeband auf Länge schneiden und längs halbieren und dann auf den Metallrahmen vom Display anbringen und kräftig andrücken. Dann die Schutzfolie vom Klebeband entfernen und das Display passgenau unter den LCD-Rahmen platzieren. Achtung, ein verschieben ist nach dem andrücken unmöglich. Durch kräftiges andrücken ist das Display dann fixiert.



Hier kann man sehr gut sehen, das die Displayplatine nicht exakt mittig liegt (es ist liegt leicht nach rechts verschoben). Das ist so auch korrekt, ansonsten würde die Platine nicht ins Gehäuse passen. Also unbedingt bei der Rahmenmarkierung darauf achten das der Deckel zusammen mit der Platine ins Gehäuse passen muß.


In der Seitenansicht ist das doppelseitige Klebeband zwischen dem Metallrahmen des Displays und dem Deckel des Hutschienengehäuses zu sehen.


Die Batterie steht etwas über, passt aber durch die Dicke der Displayplatine gut ins Hutschienengehäuse.

Damit ist der erste Teil erledigt. Es folgt der Einbau der Steuerplatine in die Bodenplatte des Hutschienengehäuses.

Zur Befestigung wird das gleiche doppelseitige Klebeband benötigt, das bereits für das Display eingesetzt wurde. Man kann auch versuchen mit kleinen Schrauben die Platine einzubauen. Mit einkleben geht es schneller. Unbedingt darauf achten, das man im Bereich des Atmels (der große Chip auf der Platine) nicht von unten mit dem Klebeband in Kontakt kommt. Es könnte sein, das sich das Frequenzverhalten des Quarzes dadurch verändert.


Beim einkleben auf die Richtung achten, wie die Bodenplatte an der Hutschiene befestigt wird damit man nachher die Schraubanschlüsse an der richtigen Seite hat. Gleiches gilt übrigens auch für das Oberteil wenn das nur in eine Richtung auf der Bodenplatte befestigen kann. Der Deckel mit dem Display läßt sich in der Regel noch um 180° drehen.



Steuerplatine und Display müssen nun elektrisch verbunden werden. Der I2C-Bus arbeitet mit 4 Kontakten. Man kann es mit Steckern und Kabeln verbinden oder direkt verlöten. Hier werden die Kontakte verlötet. Dadurch ist gewährleistet, das der Kontakt auch bei Erschütterungen erhalten bleibt. Übrigens, sollte aus irgendeinem Grund das Display nichts anzeigen, dann muß zuerst die Verbindung zur Steuerplatine vorhanden sein, bevor man die Stromversorgung wieder aktiviert. Wenn die Steuerplatine zuerst Strom hat und dann erst das Display angeschlossen wird, wird nichts angezeigt.








Wenn die beiden Platinen miteinander verbunden sind fehlt nur noch die Steuertaste. Das ist dann Teil drei dieser Anleitung. Neben der Taste benötigt man eine dreipolige Leitung, eine Crimpzange, Kontakte und Stecker.

Dies ist ein beleuchteter Taster der mit Spannungen ab 6 Volt funktionieren soll. Aber auch mit 5 Volt, wie von der Displayplatine, funktioniert er. Dadurch, das er beleuchtet ist, kann man sehen, das die Platinen mikt Strom versorgt werden, wenn z.B. das Display dunkel bleiben sollte. Der Taster hat mehrere Anschlüsse:

+ = Stromversorgung der eingebauten LED
- = Masse/GND der eingebauten LED
C = Gemeinsamer Anschluß des Tasters
NO = "normaly Open" - Kontakt für Set
NC = "normaly Close" - nicht genutzt

- und C werden miteinander verbunden und an den GND am Display geführt (hier blau). + geht an 5v am Display (hier rot) und NO geht an S am Display (hier gelb).

Am anderen Ende werden die Kabelenden ein Stück abisoliert und dann gecrimpt.
Die Reihenfolge am Stecker sind nicht identisch zur Reihenfolge am Taster. Also darauf achten, das der richtige Draht nachher auf der Displayplatine landet. Auf der Platine befindet sich der +5V Anschluß in der Mitte. Am Taster ist es der S (Set - NO) Anschluß.















Die Kontakte müssen dann nur noch passend im Stecker untergebracht werden. Im Workshop bringen wir dazu die passenden Teile mit. Also sowohl die Crimpzange wie auch die Kontakte und das Steckerteil.


In das fertige Gehäuse kann dann noch ein FTDI Kabel untergebracht werden mit dem man dann Kontakt mit einem Raspi aufnehmen kann. Der ist dann in der Lage die Statusmeldungen aus der Steuerplatine auszuwerten oder auch umgekehrt die Steuerplatine mit Befehlen zu steuern. Zum Beispiel mit der gewünschten Stromstärke. Wenn dann noch ein Zähler eingebaut wird, der D0-fähig ist, kann man noch jede Menge andere Daten auslesen und diese dann z.B. per WLAN ausgeben. Zusammen mit einem Zähler könnte es aber sein, das es in der Box knapp mit dem Platz wird. Da kann es evtl. nötig sein, den Ausschnitt für Zähler und Steuerplatine zu vergößern. Meist sind es aber nur 1 bis 2 mm, die fehlen.





 Fertig


Samstag, 16. Januar 2016

Volle Power

Es war mal wieder soweit. Der nächste Workshop wurde durchgeführt. Völlig ungewohnt für mich war ich diesmal nicht nur Initiator, sondern auch Gastgeber. Denn diesmal fand der Workshop zwischen Bremen und Oldenburg statt, genauer in Ganderkesee.

Im Vorfeld hat es diesmal so viele Anmeldungen gegeben wie bisher noch nie.  Folgende Teilnehmer hatten sich zum bauen eingefunden:

- Partyratte (Zoe) aus Twistringen
- Michael_Ohl (Model S vom Chef) aus Halstenbek (bei Hamburg)
- Blaubaer306 aus Weener
- Fremont (Cooper) (Zoe) aus Hannover
- Controller88 (Zoe) aus Stuhr
- flow2702 (Zoe) aus Nottensdorf (zwischen Stade und Buxtehude)
- HubertB (Zoe) aus Köln
- Teekay (Model S) aus Berlin
- mlie (eNV200) aus Unterlüß (bei Celle)
- Pelle_HB (Zoe) aus Bremen
- fabbec (Model S) aus Duisburg
- Claudia_jt (Kia Soul) aus Lengerich
- Ralfi (mit Teekay) aus Klein Muckrow (zwischen Eisenhüttenstadt und Cottbus)

Helfende Hände für den Workshop waren:

- kaimaik (Kangoo) aus Bremen
- berndte (Zoe) aus Oyten
- electrofix (Smart ED) aus oldenburg
- evduck (Zoe) aus Nettelstedt (bei Minden)

und dann war noch:

- kai (Zoe) aus Tangstedt (bei Hamburg)

dem seine Ladebox ein neues Displaykabel benötigte und der einen großen Teil der Fotos hier beisteuerte.


Kai lädt schon mal für die Rückfahrt. Im Hintergrund Ralfi und ich an der Ladesäule


Bereits am Vortag hatten sich Berndte, Kaimaik, HubertB, mlie, Teekay, Ralfi, Claudia_JT und ich uns in Bookholzberg zum Essen ins Chinarestaurant Fu-Man verabredet. HubertB kam mit seinem Zoe aus Köln zuerst einmal bei mir zu Hause vorbei und hat den Wagen dort geladen. Ich habe zu der Zeit noch die letzten Displayplatinen für den Workshop bestückt. Anschließend sind wir dann zum Atlas Air Hotel nach Ganderkesee gefahren, wo bereits mlie auf uns wartete. Das Wetter war regelrecht angenehm und trocken. HubertB hat dort eingecheckt und ich habe die Schlüssel für Teekay und Ralfi mitgenommen. Für acht Uhr wurde dann das Frühstück dasisdemokratisch terminiert. Wie man dann nach 22:00 Uhr ins Hotel kommt, wurde uns dann noch erklärt. Ich muß zugeben, ich habe es nicht kapiert, aber das war auch egal, weil ich zu Hause nächtigen durfte.
fabbecs Minibox
Beim Fu-Man wurde es mit lockeren Gesprächen recht spät, aber es dürfte sich niemand beschweren, das er hungrig den Ort verlassen mußte. Glücklicherweise hatte ich bereits Mittags dort angefragt, wie lange das Büffet verfügbar bleibt. Dadurch hatten dann auch die später Hinzugekommenen eine Chance, sich den Bauch voll zu schlagen. Anschließend ging es zum Hotel zurück.

Zuhause habe ich dann den Tesla erst einmal mit der ganzen Technik für den folgenden Tag beladen. Zum Glück hatte ich bereits am Vortag Getränke besorgt, die schon in der Halle bereit standen.

Im Atlas Air Hotel war das morgendliche Frühstück am Samstag anscheinend auch mehr als ausreichend. Jedenfalls hatte ich keine knurrenden Mägen in Erinnerung. Die Nacht war kurz und ich habe zugesehen, das ich um acht Uhr in der Halle in Ganderkesee war. Blöd war die Tatsache, das die Adresse und der Veranstaltungsort leider nicht deckungsgleich war. Also habe ich den Tesla und den Zoe draussen an die Strasse und die Zufahrt gestellt, damit die anderen E-Fahrer wie die Fliegen einfallen konnten.... und das hat dann sogar geklappt.
mlie, HubertB, rolandk, claudia_jt, ralfi, berndte, kaimaik, flow2702, pelle_HB, controller88, partyratte, electrofix, ev_duck, michael_ohl, teekay, fabbec, es fehlen nur blaubaer306, fremont und kai auf dem Bild, die erst später dazu kamen.

Michaels Triplelader
Im Vorfeld hatten wir vereinbart, das über www.glympse.com/!goingelectric die Anfahrt verfolgt werden konnte. Ich hatte schon gesehen, das fabbec in Lohne am SuperCharger von Tesla stand, als ich in Ganderkesee ankam. Und er war dann auch prompt der erste, der dann in die Halle einfuhr. Seine Box, die er im Workshop gebaut hat, will er mit auf die 80-Tage-um-die-Welt-Tour mitnehmen. Ich bin gespannt, wie sie sich macht, denke aber, das sie zur vollen Zufriedenheit laufen wird.

Auch sonst waren die Boxen, die gebaut wurden recht unterschiedlich. Während Ralfi sich eine Wallbox zusammenschraubte, hat mlie einen ehemaligen Benzinkanister der vorher eine andere Steuereinheit enthielt mit der OpenEVSE DE Platine versehen. Michael_Ohl benötigte für seinen Chef einen Triple-Lader. Allerdings nicht im üblichen Sinn mit CHAdeMO, CCS und AC43, sondern in diesem Fall mit 3 Typ2 Anschlüssen, von denen 2 gleichzeitig genutzt werden konnten (naja, das läuft dann genauso wie an üblichen Triple-Ladern).

Teekay hat auch eine alte Ladetechnik mit neuem Innenleben versehen und fabbec hatte seine Box auf minimalistische eingerichtet. Und obwohl ich für eine mobile Box es für sinnvoller erachte, eine Buchse einzubauen (weil man üblicherweise ein Ladekabel dabei hat), so ist das hier wirklich gut gelungen mit zwei Kabeln an der Box.

Carsten konfektioniert Kabel
Für den Bau gab es dann vielfach Hilfe. Wer seine Box fertig hatte, hat dann auch schon mal die Anderen unterstützt. Denn beim Bau waren eben nicht nur Elektriker dabei. U.a. haben sich hier Pädagogen, Musiker, Tontechniker, Analysten, Verwaltungsangestellte, Tischler und Mechaniker zusammen gefunden. Jeder hat am Ende seine funktionierende Box mit nach Hause nehmen können.

Während drinnen in der geheizten Halle fleissig gearbeitet wurde, fing es draussen an zu schneien. Und zwar richtig heftig. Da mittlerweile alle Teilnehmer angekommen sind, habe ich den Zoe und den Tesla auch in die Halle gefahren. Recht praktisch war es, das die Fahrzeuge bis an die "Werkbank" gefahren werden konnten. Dadurch mußte die neue Box nicht großartig herum getragen werden, sondern konnte direkt von der Werkbank getestet werden.

Manch eine Box hat sich aber auch wirklich seltsam angestellt. So wollte Flow2702s Box partout nicht starten. Das Display blieb einfach dunkel. Kabel, Display und Platine getauscht.... Irgendwann lief es dann, den genauen Grund konnten wir nicht feststellen.

Mittach
Die Pizzeria Capri in Ganderkesee hat normalerweise an Samstagmittag keinen Mittagstisch. Durch Vorbestellung war es dann aber doch möglich, das wir 16 Pizzen bekommen haben. Und als Bonus wurden die sogar pünktlich gegen Mittag angeliefert. Favorit war übrigens "Pizza Hawaii".
Ralfi in Aktion mit seiner Wallbox
Im Laufe des nachmittags gab es dann noch Besuch von der Klimaschutzbeauftragten des Landkreises, und vom Delmenhorster Kreisblatt hat sich noch ein Reporter eingefunden, mit dem ich dann noch eine kurze Tour durch die angrenzenden verschneiten Hauptstraßen gemacht habe.
Berndtes Zoe steht für Tests bereit
Abends gegen 19:00 Uhr war dann auch endgültig Schluß und es wurde dann auch gleich aufgeräumt. Ein bißchen Werkzeug hat sich dann auch in Kisten wiedergefunden wo es ursprünglich nicht her kam. Das wurde im nachhinein aber per Mail geklärt.
Da geht's zu wie am Grabbeltisch
Während sich die meisten Teilnehmer dann über eisglatte Straßen auf den Weg nach Hause gemacht haben, wollte HubertB noch eine Nacht in Ganderkesee verbringen um dann am Sonntag zurück nach Köln zu fahren. mlie hatte auch noch einiges an Strecke zu fahren, und wir haben es dann gemeinsam genutzt, das er in Dille laden konnte, und wir den Ort dann zum Abendessen genutzt haben. Carsten, mlie, HubertB, Berndte und ich haben den Abend dann dort ausklingen lassen und während mlie nach dem Essen mit voll geladenem Wagen Richtung Unterlüß unterwegs war, sind wir zurück nach Ganderkesee, wo unsere Autos auf uns warteten.

Ich habe dann am Sonntag die Reste in der Halle aufgeräumt und damit war der Workshop dann komplett beendet.

Einige Tage später wurde im Delmenhorster Kreisblatt über den Workshop berichtet. Der Online-Artikel wurde sogar im Electrive.net Newsletter (der Branchendienst für Elektromobilität) erwähnt.
Auch die lokale Presse berichtete vom Workshop



Samstag, 26. Dezember 2015

das hört ja gar nicht gut auf

in Wildeshausen-Nord ist's jetzt auch Essig mit Gleichstromladung....  Ob das noch etwas wird?

Langsam wird es eng. Erst Brinkum, jetzt Wildeshausen. Für CHAdeMO-Fahrer hört sich das nicht besonders lustig an.

Und so sieht das dann aus:



ich bin gespannt, ob da noch etwas gemacht wird (ist wahrscheinlich nur die Sicherung), oder ob es das dann erst einmal war. Interessanterweise war am 23.12. das Laden noch möglich.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Auf der Jagd....

... und in der Heide ...

ihr seit sicher schon auf der Jagd gewesen und habt euch Euren Baum erlegt... 


so wie meine Nachbarn auch.

Die Weihnachtsgans läuft währenddessen durchs Wohnzimmer...

In der Hoffnung, nicht noch mehr durcheinander zu bringen, wünsche ich allen Lesern hier ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Roland

Samstag, 12. Dezember 2015

Full House

Lust auf 'ne Runde Poker?

Das Dezembertreffen in Sehnde hat fast alle Rekorde gebrochen. 


Insgesamt 23 Fahrzeuge waren diesmal dabei. Und jede Menge Fahrer plus Begleitung. Wenn sich alle richtig in der Teilnehmerliste eingetragen haben, waren wir diesmal mit 27 Personen vor Ort im Kaffeehaus in der Chausseestraße.

Wo ich eben gerade bei Spielen war (Poker)... Ist eigentlich schon irgendjemandem aufgefallen, das das Kaffeehaus eigentlich aufs Monopoly-Spielfeld gehört. Rücke vor bis zur Chausseestraße, wenn Du über LOS kommst, ziehe mindestens ein Stück Kuchen und einen Kaffee ein.

Pünktlich ab kurz vor 14:00 Uhr hat sich die Truppe langsam und stetig vergrößert. Marc & Patricia aus Baunatal hatten Streckenmäßig auch ganz schön was zu überwinden. Die zeitlich längste Anfahrt hatte Totodami mit seinem Twizy und 7 Stunden Fahrt. Bei Temperaturen unter 10°C ein Sache, die ich so ohne weiteres nicht mitgemacht hätte....  Aber wie heißt es doch: Nur die Harten komm'n in'n Garten.

 
Dafür gab es dann am Ziel aber wie immer Kaffee in den verschiedensten Varianten und selbst gemachten Kuchen. 
 
Damit die  Buchhaltung stimmt, wurde eine Teilnehmerliste geführt und die liest sich dann so:

1 Kia Soul ev (Digitaldrucker)
1 Chevy Volt (Claus W)
1 Smart Ed (SparkED)
1 eNV200 (mlie)
2 Citroën Saxo (Heidetom, Gausi)
2 e-Golf (Mumickey, Kapazitaet)
3 Tesla (Beatbuzzer, Burger Mario, RolandK)
6 Twizy (Droelf, Kurzschluß, Mostkamp, Strexx, Susi Sorglos, Totodami)
6 Zoe (Dadycool, DeJotaLuz, Draht, EAP, ev4all, Marc)
nicht zu vergessen die 4 Beifahrer ;)


die in den meisten Fällen "Beifahrerinnen" waren. 
Ausserdem waren auch noch einige "Normale" im Kaffeehaus. Die haben dann bei der Chefin nachgefragt, ob denn auch Tesla anwesend sind. Ja natürlich! Apropos Tesla... Als ich über die A7 Richtung Sehnde unterwegs war hat mich ein Kleinbus mit lauter Mädels überholt. Aber anstatt zügig zu überholen, wurde erst einmal ausgiebig ins Fahrzeug geschaut. Das ist mir schon auf der Fahrt nach Gelting (siehe Artikel Advent, Advent) passiert.

Schade das die Fragenden sich nicht an uns gewandt haben. Ok, beim nächsten mal. Dann werden wir sie im Gegenzug direkt ansprechen.  
Full House
Bisher reichten die Plätze und auch Kuchen war genug da. Trotzdem hat Teilnehmer Draht gleich zu Beginn Kuchen zurück legen lassen, damit er der Familie etwas mitbringen konnte. Er hätte natürlich auch die Familie mitbringen können. Aber wahrscheinlich sind diese Treffen zu langweilig.... Kann ich gar nicht verstehen.
Ev4all wurde seinem Leaf untreu. So war er heute mit einer kleinen Französin hier. Das die Ladetechnik ein klein wenig anders funktioniert, hat er bei der Gelegenheit dann auch feststellen dürfen. Deswegen war er dann auch etwas später da.
Insgesamt war es mal wieder ein recht kurzweiliges Treffen bei dem man dann auch gleich wieder neue Leute kennen gelernt hat. Dazu gab es diesmal auch Mitfahrten mit dem Autopiloten vom Tesla MS aber auch mitfahrten mit einem eGolf und einem Kia Soul.
Kapazitaet im eGolf erklärt die Rekuperationsstufen
Digitaldrucker hat gar nicht mehr aufhören können, so wie er vom Soul geschwärmt hat. Mumicky, der mit seinem eGolf da war, konnte einem direkt leid tun. Er war schon während der Mitfahrt am überlegen, wie er jetzt seinen eGolf in einen Kia Soul tauschen kann.

Digitaldrucker schwärmt vom Kia Soul ohne Unterbrechung
Den Rückweg hat der Tesla wie auch bereits im Vormonat ganz ohne meine Hilfe machen können. Zumindest auf der Autobahn, und auch solange die Strasse trocken war und man nicht abbiegen mußte. Warum der Autopilot solche Probleme am Walsroder Dreieck hat, weiß ich immer noch nicht. Obwohl auf der Abbiegespur Richtung Bremen, will er dann tatsächlich geradeaus weiter. Irgendwann komme ich dahinter.

Vielleicht ja am 9. Januar 2016. Dann ist das nächste Treffen. Mal schauen, ob die "graue Eminenz" dann auch dabei sein wird.