Samstag, 28. November 2015

Alle Jahre wieder

Mittlerweile zum zweiten Mal fand am Samstag vor dem ersten Advent das "traditionelle" Weihnachts-EV-Fahrertreffen statt.
Die Bavaria-Alm in Torfhaus

Unwetterwarnung
(Screenshot von prophyta)

Nik hatte Ende Oktober nachgefragt, wer dabei sein möchte in Altenau Ortsteil Torfhaus. Es ist die höchstgelegene Ortschaft Niedersachsens. Innerhalb kürzester Zeit haben sich dann auch eine Menge mehr Leute als im Vorjahr gemeldet, und schon wurde diesmal das Treffen nicht auf der Empore der Bavaria-Alm abgehalten, sondern direkt rechts neben dem Eingang. Eine gute Wahl. 

Auch das Wetter hat Nik ideal eingestellt. Zwar gab es Online im Vorfeld Unwetterwarnungen. Das widersprach allerdings völlig den Tatsachen am Berg. Bereits morgens gegen 10:30 zeigte die Webcam die Bavaria-Alm mehr oder weniger tief verschneit.
Webcam Screenshot
(von Greenhorn)
Also witterungsmässig passte das natürlich 100%ig zu einem Weihnachtstreffen. Dabei sah es morgens noch ganz anders aus. Und das sogar im positiven Sinne. Gegen 11:00 Uhr bin ich losgefahren um noch einige Mitfahrer aufzulesen. Also ging es von Wildeshausen Richtung Oyten, wo Carsten und Bernd noch zugestiegen sind. Schon dort zeigte sich das Wetter von der schönsten Seite. Sonne satt. Carsten hatte zur Feier des Tages sogar seinen Kangoo auf Hochglanz gebracht. Nur blieb der erstmal in Oyten stehen. Von da aus ging es dann über die A27 und die A7 nach Gleidingen um Susi Sorglos abzuholen. Leider wusste sie zu gut wo auf der Strecke über Salzgitter ein Stehimbiß war. Natürlich mußte dort für Bernd und Carsten jeweils erst einmal eine Grillwurst über den Tresen wachsen. Dann ging es weiter Richtung Bad Harzburg. Und ab dort, wurde das Wetter winterlicher. Nässe und Kälte auf Strasse und Umgebung.

Winterwonderland im Smart
(Bild von Spüli)

Der Starttermin für das Treffen war zwar schon gegen 14:00 Uhr, aber da wir eine etwas längere Anfahrt hatten, war 15:30 bei unserer Ankunft auch nicht so schlimm. Die Fahrt wurde zum größten Teil vom Autopiloten des Tesla gemacht. Denn die Strecke war trocken und auch die Fahrbahnmarkierungen waren meist gut sichtbar. Bei unserer Ankunft war der Parkplatz rund um die Ladesäule gut mit E-Fahrzeugen belegt.
Großes Getümmel um eine Ladesäule
Ich habe dann direkt neben Spülis Smart noch Platz für meinen "Kleinen" gefunden. Die Ladesäule war an der einen Seite mit dem eGolf belegt und an der anderen Seite holte sich Energieingenieur die Power für den Zoe. Es ist recht angenehm, wenn man weiß, wem die Fahrzeuge gehören. Dann kann man sich auch ganz ungeniert davor stellen. Umgekehrt wissen die anderen auch meist, wem das parkende Fahrzeug gehört.
Der erste Schnee... (für meinen Tesla)

Nachdem Energieingenieur mit dem Laden fertig war, wurde noch einmal gefragt, wer noch Strom benötigt. Da anscheinend alle anderen genügend Elektronen im Akku hatten, habe ich daraufhin den Tesla noch versorgt. Angekommen in Torfhaus waren wir mit 12% Restkapazität. Theoretisch hätte es locker bis Rhüden an den SuperCharger gereicht, aber wenn man schon mal da ist.....  Das umparken war dann etwas komplizierter als das hineinfahren auf den Schnee. Antischlupf, ESP und all der andere elektronische Kram hatten etwas Probleme mit dem eisigen Untergrund. Im Schritttempo klappte es dann aber wunderbar.
Blick in die "gute Stube"
Gut zu erkennen:
Nik & Susi Sorglos
Wie es sich für eine Weihnachtstreffen gehört, gab es auch Geschenke. Nik hatte für jeden Schokoladenlollis (mit Nik-olaus, was sonst?) mitgebracht und von Spüli gab es einen Taschenwärmer in Herzform mit Elchaufdruck. Berndte hat außerdem eine große Tüte mit Aufklebern mitgebracht (Parken nur mit Stecker), die allzu renitenten Verbrennerfahrzeugen an Ladepunkten auf Windschutzscheibe und Rückspiegel geklebt werden kann. Man lernt nie aus: auf den Tischen befinden sich kleine Tüten mit Senf (meist süßer Senf). Wenn man sich so richtig über eine blockierte Ladestelle geärgert hat, kann man deren Inhalt beim Verbrennerfahrzeug unter den Griff verteilen. In dem Moment wäre es interessant zu erfahren, was der Verbrennerfahrer wohl denkt, in was er da wohl hinein fasst. Ich frage mich, wer auf so seltsame Ideen kommt....? Aber es war eines der Themen bei diesem Treffen. Und da war der Alkoholpegel noch sehr niedrig.
Beatbuzzer, Energieingenieur, rolandk, berndte, kaimaik, Dadycool, Greenhorn, Laserfreak (mit Begleitung v.l.)
(Bild von Spüli)

Die Kollegen, die bereits ab 14:00 Uhr da waren, haben sich natürlich schon mit Kaffee und Kuchen versorgen können. Wir haben uns dann eher auf die Abendkarte gestürzt. Die Küche hatte für Alle etwas anzubieten. Gern genommen war der Germknödel.

Elektrofix, Begleitung von DeJotaLuz, Kapazitaet, Nik, Susi Sorglos, Beatbuzzer, Energieinegnieur, Berndte (verdeckt), Kaimaik, Dadycool, Spüli, Loog, Laserfreak, ClausW (v.l.)
Im Gegensatz zum Vorjahr war es dieses Jahr um einiges ruhiger in der Bavaria Alm und man konnte wirklich viele interessante Gespräche führen. Natürlich auch mal über andere Themen als E-Fahrzeuge. Aber das war natürlich das wichtigste Thema. Gegen 19:00 bröckelte dann langsam die Zusammenkunft.
Kaimaik, Greenhorn, Laserfreak mit Begleitung, Dadycool, Spüli, -, Loog, ClausW, DeJotaLuz, Elektrofix, Begl. von DeJotaLuz, Nik, Susi Sorglos, Beatbuzzer, Energieingenieur, Berndte (im Uhrzeigersinn von unten)
Und so sah die Anwesenheitsliste aus:

Nik - Zoe - Vienenburg
Susi Sorglos - Mitfahrer, sonst Twizy - Gleidingen
Kapazitaet - eGolf
Dadycool - Zoe - Porta Westfalica
Elektrofix - Smart ED - Oldenburg
DeJotaLuz (mit Begleitung) - Zoe - bei Lübeck
Greenhorn - Leaf - Geesthacht
ClausW - Chevy Volt - Winsen (Aller)
Loog - C-Zero - Osterode
Spüli - Smart ED - Gifhorn
Kaimaik - Mitfahrer, sonst Kangoo & Twizy - Bremen
Berndte - Mitfahrer, sonst Zoe - Oyten
Laserfreak (mit Begleitung) - MS85D - Braunschweig
Energieingenieur - Zoe - Nienburg
rolandk - MS85 (sonst auch Zoe)- Dötlingen
Beatbuzzer - MS85 - Alfeld

Gegen 21:30 war dann auch für die letzten beiden Anwesenden Schluß. Das waren Elektrofix aus Oldenburg und Greenhorn aus Geesthacht die beide vor Ort übernachteten. Greenhorn hat das Treffen als Startpunkt für eine größere Rundreise genutzt, die über Marburg und Köln ging.

Wir haben uns kurz nach 20:00 Uhr auf den Heimweg gemacht. Der Akku war zu 99% gefüllt. Ab Walsrode wurde dann das Wetter schlechter mit Regen und viel Wind.

Ach ja, und dann sind auf der Abrechnung auch noch unbezahlte Posten übrig geblieben. Na sowas.
Endabrechnung - von Greenhorn bezahlt
Insgesamt war es ein gelungenes Treffen. Diesmal waren die Fahrzeuge aussen vor, was auch nicht weiter verwunderlich war (witterungbedingt). In der Bavaria-Alm war es gemütlich und so kann man sich auf das nächste Treffen am 26.11.2016 (also wieder den Samstag vor dem 1. Advent) freuen. Vielleicht kommen dann auch einige E-Fahrer aus Sachsen-Anhalt oder Thüringen. Bis nach Torfhaus dürfte auch für die Fahrer kein großes Problem sein.

Samstag, 14. November 2015

Alles Latte, oder was?

Am 14. November war es mal wieder soweit. Zweiter Samstag im Monat. D.h. man trifft sich in Sehnde.

Sah es zu Anfang noch so aus, als wenn es diesmal nur eine kleine Gruppe von Leuten zusammen kommen würden so, wurde es im Laufe des Nachmittags immer voller und 2einhalb Tischreihen waren voll.

Energieingenieur, Susi Sorglos, Kurzschluß, Digitaldrucker, Droelf

So sah das Team diesmal aus:

1 Kia Soul EV: Digitaldrucker
4 Renault Zoe: Dadycool, Draht, Neptun Grey, Energieingenieur
2 Tesla Model S: Beatbuzzer, rolandk
2 VW eGolf: Kapazität, Mumickey & Frau
4 Renault Twizy: Kurzschluß, Susi Sorglos & Mike, Strexx, Droelf
1 Smart ED: Spüli
1 Nissan Leaf: ev4all

Also 15 Fahrzeuge und 17 Personen
Twizy mit Stromabnehmer (vorne rechts)
Es gab auch endlich die Lösung zu sehen, wie das leidige Problem mit dem immer zu kleinem Akku gelöst werden kann. Kurzschluß hat dafür seinen Twizy bereits umgerüstet. Ein Trend den man übrigens auch in Polen schon vor Jahren erkannt hat. Die Polen sind KFZ-technisch absolute Trendsetter, die hatten schon LPG, da hat man hier noch nicht mal von V-Power und ähnlichem Unfug geträumt, und jetzt diese einfache simple Lösung die auch auf beinahe jedem Rummelplatz als Vorbild eingesetzt wird. Und zwar im Autoscooter. Nein, nicht etwa der äußere Aufprallschutz, sondern der Stromabnehmer. Man benötigt nur noch ein Netz über den Straßen und schon gibt es Nonstop Energie.









Nach dem letzten Treffen wurde die Firmware im Model S aktualisiert und hat jetzt den Autopiloten. Den wollten die Teilnehmer dann gleich mal in Aktion sehen.

ev4all, Neptun Grey, Digitaldrucker, Strexx (verdeckt)




Insgesamt wurden 3 Fahrten durchgeführt. Strexx, der eigentlich schon nach Hause wollte, hatte sich die Zeit genommen, die erste Runde mitzukommen.

Susi Sorglos hatte für alle außerdem noch Kuchen spendiert.

Leider hatte ElektroAutoPionier, der im Vormonat da war diesmal eine Reifenpanne und hätte sicher etwas über seine Erlebnisse dabei berichten können.

Ladeweile fürs Fahrzeug
Draussen habe einige Fahrzeuge ihren Strom bekommen, während drinnen Kaffee und Kuchen auf den Tischen landeten.

Beatbuzzer, Draht, Droelf, Strexx, Neptun Grey, Mike, Susi Sorglos, Kurzschluss, Digitaldrucker
In der gemütlichen Runde wurde dann auch schon mal gefragt, wer dann in zwei Wochen in Torfhaus beim "NIK"-o-Laus Treffen dabei sein wird. Die Resonanz war durchaus positiv. Schauen wir mal, wie voll es dann da sein wird.
Energieingenieur, Dadycool, Spüli, Kamin
Zum Abschluß gab's für Dadycool und die weiteren Anwesenden noch einen kleinen Coffee-Workshop.... also quasi einen Coffee-to-go. Die Frage war nämlich, ob es möglich ist mit Sojamilch einen Latte Macciato zu bauen.

Frau Stuber, Dadycool
Also Sojamilch genommen, aufschäumen...  das klappte schon mal. Dann in den Siebträger der Kaffeemaschine den Kaffee einlegen, in ein kleines Kännchen damit und dann in die Milch mit dem Kaffee. Nein, damit macht man dann KEINE Muster in die Milch, was aber durchaus möglich wäre, aber nicht zu diesem Getränk gehört, wurden wir informiert....

Frau Stuber, Dadycool mit der Latte und Kapazität
Und anscheinend hat es nicht nur geklappt, sondern auch geschmeckt. Die Idee, noch ein paar Informationen zusätzlich zu bekommen ist gar nicht schlecht. Mal sehen, wenn Frau Stuber etwas mehr Zeit hat....  vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen Kaffee-Grundkurs.

Der Kaffee ist Dadycool, der nach Porta Westfalica zurück mußte, fast zum Verhängnis geworden. Um den eGolfern die Ladestation in Garbsen zu lassen hat er darauf verzichtet, dort zu laden, und hat dann erst die nächste Lademöglichkeit in Barsinghausen genutzt. Immerhin eine private Ladestation, auf die man sich in der Regel zu 100% verlassen kann.
10 km wären da wohl noch drin gewesen







Sonntag, 8. November 2015

Licht ins Dunkle bringen

Der Kofferraum des Model S von Tesla ist zwar sehr groß, hat aber eine recht lausige Beleuchtung. In den unendlichen Weiten des Internets gibt es tatsächlich einige Anleitungen, wie man dieses Dilemma löst. Und da gerade Wochenende ist und es nicht regnet, hatte ich mir gedacht....  das kannste auch.

Die Lösung ist relativ simpel. Mittlerweile gibt es selbstklebende LED-Lichtbänder. Ich habe mich dazu entschieden, warmweißes Licht mit 1300 lm zu nehmen. Diese Lichtbänder benötigen üblicherweise 12V und das ist auch die Spannung die an den kleinen Funzellampen im Kofferraum vorhanden sind. Das passt schon mal.

Es wird folgendes benötigt:
- 1 m LED Lichtband (12V)
- ca. 1,20 flexibles leichtes Kabel
- 1 kleiner Schraubendreher
- Lötkolben mit Lötzinn
- Cutter (Teppich) Messer
- Schere
- ein 5mm Keil (Abstandshalter)
- zum löten ist ein kleiner Schraubstock sinnvoll
- ein Multimeter (Spannung messen, Kurzschluß [Sicherung] überprüfen)
- etwas Aceton

Wenn man von hinten in den Kofferraum schaut befindet sich dort als Abdeckung eine sogenannte Hutablage. Diese Abdeckung liegt links und rechts auf. Wenn ich hier von links und rechts beim Fahrzeug rede, dann meine ich damit die Blickrichtung auf den Kofferaum.
Dort wo die Ablage/Abdeckung aufliegt soll von unten das Lichtband befestigt werden. Tipp: vorher einmal von unten mit Aceton einmal reinigen, damit das Lichband dann auch hält. VORSICHT! Das Aceton greift den Kunststoff an, also wirklich nur da reinigen, wo zukünftig das Lichtband angebracht werden soll!

Am oberen Ende hat links und rechts an der Seite die Abdeckung ein großes Loch. Das kann man greifen, wenn man dort unter die Auflage der Hutablage nach dem Loch sucht.
Vorsichtig kann man jetzt diese Verkleidung nach unten ziehen. Damit kommt man dann in den Bereich zwischen der Funzellampe und der zukünftigen Beleuchtung.

Hier sieht man die bereits herunter gezogene Abdeckung und unten die bereits heraus gedrückte Funzellampe.
Die Lampe benötigen wir, weil dort die Stromversorgung für das LED-Lichtband her kommt.
Um die Lampe vom Kabel zu trennen, gibt es auf der Rückseite der Lampe einen Stecker. Den kann man herunterdrücken (siehe roten Pfeil im Bild) und dann das Kabel mit dem Stecker zur Seite heraus ziehen.
Danach hat man die Lampe in der Hand. Die Lampe besteht aus mehreren Teilen. Der untere Lampenkörper und darüber die durchsichtige Kunststoffkappe. Beides muß voneinander getrennt werden. Die Kappe ist über 4 Nasen mit dem Unterteil verbunden. Vorsichtig mit einem dünnen Schraubendreher kann man Nase um Nase aufschieben.
Die Kappe hat an den Seiten auch 4 Schlitze (roter Pfeil). Durch diese Schlitze soll zukünftig das Kabel für die Stromversorgung geführt werden.
Im Unterteil befindet sich eine LED und ein Widerstand. Auf der einen Seite der Platine befindet sich ein längerer Strich. Auf dieser Seite befindet sich der Minuspol der 12V Stromversorgung.
Auf dem anderen Anschluß liegt der Pluspol.
Zuerst müssen links und rechts neben den Lötpunkten Einschnitte in das Unterteil gemacht werden. ich habe dazu ein Teppichmesser genommen.
Kurz eingeschnitten und dann das Teil herausgebrochen.
Als nächstes müssen die Kabel angelötet werden. Damit das gut klappt, ist es sinnvoll, das Unterteil in einem Schraubstock zu fixieren.
Oben steht D1, dort befindet sich der 12V-Pluspol. Bitte merken, welches Kabel Plus und welches Minus ist. Das ist gleich wichtig für das Lichtband. Ich habe hier eine bunte Mischung der Bilder. Auf der einen Seite habe ich ein Schwarz/Blaues Kabel, auf der anderen Seite ein Grün/Weißes Kabel eingesetzt.
Wenn die Kappe wieder mit dem Unterteil verbunden ist, sollte es so aussehen.
Für das LED-Lichtband habe ich eine 5m-Rolle mit Netzteil und Schalter gekauft. Schalter und Netzteil werden hier nicht benötigt. Es muß nur darauf geachtet werden, das das Lichtband mit 12V betrieben werden kann. Das ist aber normalerweise immer der Fall. RGB-Lichtbänder mit Steuerelektronik ist eher eine Spielerei die meistens auch nicht soviel Licht bringt. Das warmweise Lichtband das ich hier eingesetzt habe hat eine Lichtstärke von 1300 lumen.
Um den  Rest des Lichtbandes weiterhin nutzen zu können, habe ich vom hinteren Ende zwei Stücke mit einer Länge von jeweils 50 cm abgeschnitten. Das geht ganz einfach mit einer Schere an den auf dem Lichtband gekennzeichneten Stellen. Keinesfalls sollte man einfach auf Länge an irgendeiner anderen Stelle das Lichtband kürzen. Um korrekt zu funktionieren müssen sich eine bestimmte Anzahl von LEDs auf dem Lichtband befinden. Es sind meistens mehrere LEDs miteinander verbunden.
Danach muß an einem Ende des Lichtbandes das durchsichtige Silikon über den Kontakten entfernt werden.
Das geht recht gut mit dem Teppich/Cuttermesser. Das Silikon muß über dem Kupfer komplett entfernt sein.
Die Kupferkontakte sind üblichweise gekennzeichnet mit + bzw. - oder 12V und GND. Das Ende des Kabels von der Lampe (s.o.) muß hier angelötet werden. Das Kabel sollte etwa eine Länge von 60cm haben.
Jetzt ist alles fertig für den Einbau. Hier sieht man jetzt das LED-Lichtband mit dem Kabel, wie es an der ursprünglichen Kofferraumbeleuchtung angelötet ist.
Der erste Test. Den Originalstecker wieder in die Lampenfassung stecken. Dann sollten jetzt sowohl Lampe wie auch Lichtband leuchten. Wenn nicht: Kofferraum schließen und wieder öffnen. Wenn es auch dann nicht leuchtet, sollte geprüft werden ob alle Anschlüsse korrekt durchgeführt wurden und ob auch kein Kurzschluß vorliegt. Im Falle eines Kurzschlusses könnte es jetzt aber schwierig werden, weil man dann die Sicherung für die Kofferraumbeleuchtung suchen und austauschen müßte.
Jetzt wird es etwas eng. Das Lichband zusammen mit dem Kabel müssen zuerst einmal durch das Loch, in dem sich die Orginal-Kofferraumbeleuchtung befindet. Danach müssen dann Kabel und Lichtband nach oben geführt werden. Das Kabel zur Versorgung wird aber nicht durch das große Loch geführt.
Zwischen der Hutablagen-Auflage und der Halterung für die Kofferraum-Abdeckung gibt es ein Loch, das man sieht wenn man die beiden Kunststoffteile etwas auseinander zieht. Vorsicht, nicht zu kräftig, sonst reisst man eine Nase der Halterung ab. Mehr als 5mm müssen es nicht sein, die man die beiden Kunststoffteile auseinanderzieht. jetzt kann man von hinten versuchen, das Lichtband durchzuziehen. Das wird sicher auf Anhieb nicht klappen. Ich habe dazu einen dünnen Schraubendreher genutzt, um mir das Lichtband heran zu ziehen (das Bild kommt von der rechten Seite). Als Abstandhalter habe ich hier einen Objektivdeckel der Kamera genutzt.
Jetzt kann das gesamte Lichtband durchgezogen werden. Ob man jetzt noch etwas Kabel nachzieht muß man für sich selbst entscheiden.
So sieht es bei mir aus, bevor die Abdeckung wieder eingeschnappt wurde. Sehr schön erkennt man das eckige Loch, durch das das kabel geführt wurde.
Das Lichtband wurde unter die Auflage für die Hutablage/Abdeckung geklebt. Sobald jetzt der Kofferraum geöffnet wird, geht automatisch das Licht an und kann auch nicht blenden, weil es nach unten leuchtet.
Zusammenbau und Einbau haben nicht mehr als 90 Minuten benötigt. Und so sieht es dann in Aktion aus:







Donnerstag, 22. Oktober 2015

Nissan hilft beim sparen .....

... z.B. für den Kauf eines Tesla. Nein, das war jetzt böse. Aber tatsächlich gibt es als Werbegeschenk von Nissan ein Sparschwein.

Sogar der Schlüssel wird mitgeliefert. Eins muß man Nissan auf jeden Fall lassen und dafür dürfen sie auch noch ein Lob erhalten: sie waren einer der wirklich sehr wenigen Automobilhersteller, die sich bei der eCarTec in München sehen lassen haben. Außerdem waren sie auch diejenigen die auf dem Messegelände die Möglichkeit boten, ein E-fahrzeug (einen Leaf) live zu fahren. Neben Nissan war nur ein chinesischer Hersteller auf der Messe, der einen Smart-Verschnitt gezeigt hat. Fahrzeuge waren dann aber auch noch einige von Umbauern zu sehen, allerdings auch viele 2-Rad Anbieter (z.B. Emco). Für Hersteller selber ist das mit der eCarTec aber auch deswegen nicht so einfach, weil sich die Messe selbst anscheinend noch nicht so recht gefunden hat. Trotzdem hätte es der Messe sicher gut getan, wenn sich einige PKW-Hersteller hätten sehen lassen mit ihrem E-Fahrzeug Portfolio.

In erster Linie gab es alles rund um die Technik der E-Fahrzeuge zu sehen. Also sowohl Motoren, wie auch Kabel, Batterien, Steuergeräte, aber auch Technik für die Ladeinfrastruktur. Einerseits sicher nicht uninteressant, aber ich stelle mir jetzt Vertreter aus den Kommunen und Landkreisen vor, die sich hier über Ladepunkte informieren sollten. Ohne profunde Grundkenntnisse wären die hier nicht glücklich geworden. Allerdings muß man sagen, das beinahe alles was Rang und Namen in der Ladetechnik hat, hier versammelt war.
Auf dem Stand von RWE konnte man z.B. die neuen Ladesäulen sehen, die zukünftig bei Tank & Rast zum Einsatz kommen. Es sind Säulen von Efacec mit AC, CHAdeMO und CCS-Anschluß. Daneben waren auch viele Zulieferer für Steckdosen, Ladekabel sowie Steckverbinder auf der Messe vertreten.

Wer für den Anschluß der auf dem Parkplatz vor dem Gelände der Messe verantwortlich war, würde mich wirklich einmal interessieren. Da scheinen durchweg Laien zum Zuge gekommen zu sein.


Hier kann man z.B. sehen, das eine 32A Verlängerungsleitung schön aufgerollt zwischen Verteilerschrank und RWE-Säule aufgerollt liegt. Die Leitung ist in Betrieb und hat tatsächlich auch eine recht angenehme Temperatur gehabt. Das ist vor allem deswegen interessant, weil es nicht gelungen ist, entsprechende Leistung zur Verfügung zu stellen. Die Parkanweiser haben gleich am Eingang den folgenden Kollegen mitgeteilt, das da jetzt ein E-Fahrzeug kommt, das auch laden wollte. Soweit korrekt. Dann wurde das Parkticket bezahlt und man bekam den Hinweis, das es nett wäre, wenn man noch anderen Fahrern den Anschluß z.B. gegen Mittag zur Verfügung stelle solle. 

Na klar, prima, mache ich doch gerne. Bis dahin ist der Wagen sicher voll.

Ich habe ja auch noch 50% Kapazität im Akku. Eigentlich müßte ich gar nicht laden. Aber wenn das Angebot schon mal da ist, und der Parkplatz nun auch nicht gerade einen Schnäppchenpreis hat, sollte das kein Problem sein.

Also Kabel aus dem Kofferaum raus, anschließen und warten, was das Display sagt: Ladedauer 24+ Stunden. Nochmal ein genauer Blick auf das Display...
Moment mal, 8A... oha, und noch etwas genauer hingeschaut: einphasig. Dagegen ist eine übliche Schnarchladung ja geradezu eine Offenbarung. Von anderer Seite habe ich dann später erfahren, das der gesamte Parkplatz mit den etwa 8 Säulen insgesamt zu Anfang nur 32A zur Verfügung hatte. Das hätte wahrscheinlich für ein kleineres Kinderkarussel noch so gerade gereicht. Aber für diese doppelseitigen Ladesäulen war das definitiv zu wenig. Da hätte der Veranstalter sich gerne mal bei der eRuda ansehen dürfen, wie man so etwas richtig macht. Ist ja nicht so weit weg von München. 


Das man nicht nur in der Südheide kreativ bei der Stromversorgung ist, konnte man am Gemeinschaftsstand aus China sehen (siehe Bild oben Mitte). Ganz im Gegensatz zum Stand der Bundesregierung, die die "Elektromobilität - Zukunft made in Germany" etablieren möchte und die die deutsche Technik immer noch in ihren Prospekten als Leitmarkt darstellt und daran festhält, das bis 2020 die Million E-Fahrzeuge auf deutschen Straßen sind. Der Prospekt kommt aus dem April 2015. Manchmal frage ich mich, was die Macher dieser Prospekte rauchen oder ob ich mich in einem Paralleluniversum befinde und ich durch ein Wurmloch auf diesen Stand geraten bin.
Immerhin gibt es für Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine Lotsenstelle Elektromobiltät, deren Aufgabe es ist bei der Suche nach geeigneten Fördermaßnahmen zu helfen......   Hoffentlich liest das jetzt keiner aus dem E-Mobil-Forum GoingElectric.

Insgesamt war der Besucherandrang am letzten Tag (22.10.) recht übersichtlich. Einen Ladesäulenhersteller haben wir, ich gebe zu etwas unfreundlich, darauf hingewiesen, das ein Parkplatz-Schild auf einer Ladesäule nichts zu suchen hat. Er hat darauf erwidert, das diese Konstruktion für eine Ladestelle auf einem nicht-öffentlichen Parkplatz einer Firma vorgesehen ist. Prima, und wenn jetzt Vertreter aus Kommunen so etwas sehen, sind die der Meinung, das man es so machen sollte....  Hinweis: da gehört ganz im Gegenteil ein "Parken verboten" Schild hin, mit Ausnahme von ladenden E-Fahrzeugen.

Samstag, 10. Oktober 2015

Monatstreffen in Sehnde


Am Samstag, dem 10.10. war es mal wieder so weit. Zum Oktobertermin 2015 wurde nach Sehnde ins Kaffeehaus eingeladen. Eine recht übersichtliche Gruppe hat sich diesmal zusammengetroffen.

Als Fahrzeuge waren diesmal dabei:

4 Renault Zoe: Energieingenieur, Draht (mit E Kennzeichen), Neptun Grey, ElektroAutoPionier & Sohn
2 Smart ED: Spüli, Spark-Ed
2 Model S: Rolandk mit Susi Sorglos, Beatbuzzer
1 Nissan eNV200: mlie & Frau
1 Twizy: FelixM
1 Brammo: EV4all

Dazu gab es diesmal neben Kaffee und Kuchen auch noch Bratwurst (sowohl in Fleisch wie auch vegetarisch), Reis- und Nudelsalat, Apfelschorle und Hefeweizen.


Frau Stuber, EV4all, Spüli, Neptun Grey, Energieingenieur
Eigentlich sollte es um 14:00 Uhr losgehen. Ich war pünktlich da und auch die Fahrer aus größerer Entfernung waren zeitig anwesend.
Ansonsten hat es diesmal einige Zeit gedauert bis alle anwesend waren. EV4all war vorher noch in Sarstedt schwimmen (hat damit die Ladeweile genutzt) und war eigentlich auf der Durchreise, weil er danach weiter nach Steyerberg wollte, weil es auch dort eine Veranstaltung gab. Energieingenieur Kam mehr oder weniger direkt aus dem Urlaub.

Netptun Grey, BeatBuzzer, mlie mit Frau, ElektroAutoPionier
Strom mußte relativ wenig geladen werden. Und ElektroAutoPionier hatte erst einmal eine Fehlermeldung. Nach der üblichen 10-minütigen Zwangspause klappte aber alles.

Während des Treffens hatte Draht darauf hingewiesen, das er jemanden hätte der evtl. in der Nähe der A7 in Höhe Hildesheim-Drispenstedt eine 43kW-Crowdfunding Ladestation einrichten würde. Mal sehen, was daraus wird.

Energieingnieur, Susi Sorglos (verdeckt), Draht und EV4all (stehend), Spüli, Neptun Grey
Zwar war draussen schönstes Wetter, aber zum herumstehen wurde es doch schon recht frisch. So hat man sich dann an den reservierten Tischen zusammen gefunden.

mlie mit Frau, der Grillmeister und Spark-Ed
FelixM hat uns dann noch seine Umbauten am Twizy gezeigt. Unter anderem hat sein Twizy Tagfahrlicht und überarbeitete Sitze. Und zwar hat er hier Schaumstoff hinzugefügt damit es viel bequemer ist und für die kalte Jahreszeit hat der Sitz eine Sitzheizung bekommen. Beim anschlißenden probesitzen konnten sich die Teilnehmer über den Komfortgewinn überzeugen.


Gegen 16:00 Uhr habe ich dann Susi Sorglos nach Hause gefahren. Während der Fahrt dorthin klingelt das Telefon. Mlie fragt nach, was denn mit der Tasche und der Kamera passieren soll, die ich in Sehnde vergessen habe.... Alles klar, also zurück nach Sehnde, was nicht unbedingt ein Umweg ist.

Die ganz harten sind noch da.... Neptun Grey, Mlie mit Frau, Beatbuzzer und Spark-Ed als Localhero.

Die Chefin des Hauses hatte jetzt etwas Zeit und gesellte sich zu uns um erst mal grundlegende Fragen zu klären. Denn gegen Mittag hatte sie noch eine Damenrunde zu Gast und sie hatte wohl erwähnt, das am Nachmittag eine Truppe von E-Fahrern eintreffen werden:

"Bei diesen E-Fahrern konnte es sich ja nur um Freaks handeln, die mit Ihren Fahrzeugen die nur so um die 30km weit kommen, unterwegs sind."

Das dem nicht so ist, konnte sie zwar schon zu dem Zeitpunkt entkräften (also weder Freaks noch nur 30km Reichweite), aber die ganze Wahrheit wußte sie halt noch nicht.

Und so haben wir ihr halt die Vorteile eines E-Fahrzeugs dargelegt und das im Tesla genug Platz für einige Kaffeesäcke ist. Letztlich war sie aber froh, das weder ihr Mann noch ihr Sohn da waren, sonst wäre das nächste Fahrzeug wohl ein Tesla.

Mal sehen, vielleicht holt sie sich ja doch ein Fahrzeug. Mit viel Platz hatten wir ihr dann noch mlies eNV200 angeboten. Anscheinend würde vom Platz her aber der Tesla schon genügen, wenn der preislich auch in einer anderen Liga spielt. Jedenfalls hatte die kurze Probefahrt, zu der ich sie dann noch eingeladen habe, sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Gegen 18:00 sollte aber Feierabend sein, und nachdem wir ein paar restliche Pflaumenkuchenstücke zu uns genommen haben, ging es in Richtung Heimat.

Da ich nicht auf der A2 in den Megastau Richtung Dortmund kommen wollte (für die Strecke über die B6), habe ich mich diesmal dazu entschieden über die A7/A27/A1 zu fahren. Das Navi wollte mich trotzdem Ladetechnisch nach Bad Nenndorf bringen (auf der A2 hinter dem Stau), was ich freundlich aber entschieden ablehnte. Restreichweite 6% bei mir zu Hause wurde mir angedroht. Als ich dann in Höhe Brinkum auf der A1 war, hätte ich zu Hause immerhin noch 14% Restkapazität gehabt. Also runter von der Autobahn und ran an den SuperCharger.

Dort stand dann auch schon ein Tesla. Und zwar von Tesla selbst aus Hamburg. Einem Interessenten wurde das Fahrzeug vorgestellt. Mit dem Verkäufer habe ich mich anschlißend noch unterhalten. Währenddessen kam ein Ehepaar aus Hamburg mit Ihrem Verbrenner, die sich erst einmal den Triplelader von Avacon angeschaut haben.

Der Verkäufer macht sich auf den Heimweg und ich habe mich eine gute halbe Stunde mit den beiden Hamburgern unterhalten. Sie erwartet im Dezember einen Zoe und er liebäugelt mit dem Tesla. "Wir wollen sie aber nicht aufhalten" sagten sie noch. Naja, es gibt langweiligere Möglichkeiten die Ladeweile zu überbrücken.